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Obst Solawi

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Hallo liebe Leute,

ich bewirtschafte eine Öko-Streuobstwiese in der Nähe von Göttingen, auf der reichlich leckeres Obst wächst. Gerne möchte ich dieses Obst mit anderen teilen und eine Streuobstgemeinschaft gründen, die sich an das Konzept der „Solidarischen Landwirtschaft“ anlehnt.

Ich stelle mir die „solidarische Streuobstgemeinschaft“ folgendermaßen vor: Ich kümmere mich um die Ernte und darum, dass das Obst in einen Abholraum in der Stadt gelangt, ihr holt es euch dort ab und zahlt dafür einen Jahresbeitrag.

Die Streuobstwiese wurde vom Landschaftspflegeverband Göttingen zur Erhaltung alter Obstsorten vor 12 Jahren, in Elkershausen bei Friedland, angepflanzt. Das Obst lässt sich noch relativ einfach ernten, da die Bäume jung sind. Dort wachsen über 40 verschiedene Süßkirschsorten, Mirabellen, Zwetschgen, 16 Apfel- und 6 unterschiedliche Birnensorten. Letztes Jahr habe ich mit der Bewirtschaftung dieser Streuobstwiese angefangen.

Die Obstlieferungen für die „solidarische Streuobstgemeinschaft“ werden voraussichtlich von Juni bis in den Dezember reichen. Im Juli, nach der Kirschernte gibt es eine Pause von etwa einem Monat, bevor es dann mit Pflaumen und Frühäpfeln losgeht. Im Spätherbst wird es neben den Äpfeln und Birnen auch eine Kiste Apfelsaft geben.

Bei der Obstmenge, die die Mitglieder der Streuobstgemeinschaft bekommen können, gehe ich von einem Anteil von 1 kg Obst pro Woche aus. Wenn ihr mehr Obst haben möchtet, könnt ihr mehrere Anteile nehmen oder falls ihr weniger braucht, ist auch ein halber Anteil möglich. Insgesamt kann ich 52 Anteile vergeben, wenn ich 25 Wochen im Jahr Obst liefere. Der Richtwert pro Anteil beträgt 125,- €, den ihr als verbindliche Zusage für eure Jahresmitgliedschaft, zu Beginn der Saison bezahlt.

Wer von euch Interesse an dieser Idee hat, ist herzlich zu der Gründungsveranstaltung der „solidarischen Obstgemeinschaft“ eingeladen. Sie findet am 4. April um 20 Uhr im GUNZ (Göttinger Umwelt- & Naturschutzzentrum e.V.; Geiststraße 2, 37073 Göttingen) statt. Gerne könnt ihr euch schon vorher bei mir melden, damit ich ungefähr abschätzen kann wie groß die Beteiligung sein wird. Außerdem bin ich noch auf der Suche nach einem geeigneten Abholraum für das Obst, der möglichst innenstadtnah sein sollte.

Kontakt: Sonja Biewer, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ,

Tel. 0176 8672 2070, www.sobsternte.de

Sorten, die auf der Streuobstwiese wachsen:

 

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Lieferlisten

Hier ein Auszug aus den vergangenen Lieferungen für einen Anteil:

Winter:
17.1.2014
1 kg Kartoffeln, festkochend
1 kg Möhren
500g Rote Bete
500g Topinambur
Schwarzen Winterrettich
500g Rosenkohl
100g Feldsalat
100g Postelein.

23.1.2014
1 kg Kartoffeln, festkochend
1 kg Möhren
4 Zwiebeln
1 Sellerie
100g Feldsalat
100g Postelein
1 kg Grünkohl.

7.2.2014
1 kg Kartoffeln, festkochend
1 kg Möhren
4 Zwiebeln
1 Sellerie
100 g Feldsalat
100g Postelein.

13.2.2014
1 kg Kartoffeln
1 kg Möhren
500 g Pastinaken
500 g Rote Bete
100 g Feldsalat
100g Postelein
4 Stangen Lauch.

20.2.2014
1 kg Kartoffeln, festkochend
1 kg Möhren
1 Selerie
1 Rettich
4 Zwiebeln
1 kg Grünkohl und
300 g Feldsalat.


Sommer
24.06.2013
70g Hirschhornwegerich
700g Mangold
400g Brokkoli
die ersten Gurken und
450 g Erdbeeren

27.06.2013
1 Salat
1 Kohlrabi
1 Bund Dill
420 g Brokkoli
1 Stück Blumenkohl
280 g Zuckererbsen.

1.7.2013
1 Salat
640g Brokkoli
320g Erdbeeren, warscheinlich die letzten
1 Bund Schnittlauch
620 g Mangold
1 Bund Zwiebeln.

5.7.2013
1 kg Kartoffeln Anuschka, festkochend
2 St. Fenchel
550g Brokkoli
1 St. rote Bete
80g Rucola
Gurke
1 St. Blumenkohl

16.07.2013
1 Salat
1 Bund Basilikum
1 Bund Petersilie
1 Zucchini
1 Bund Zwiebeln
1 Kg Kartoffeln
1 St. Zucchini

19.07.2013
400g Zucchini
1 Bd. Schnittlauch
70g Hirschhornwegerich
2 St Fenchel
1 Bund Basilikum
1 Bund Möhren ( Gerd hat beim Jäten geholfen!)
und 1 Gurke.

26.07.2013
1 Gurke
250 g Bohnen, die blauen heißen Blauhilde und werden beim Kochen wieder grün. Sie schmecken total lecker .
1 Bund Schnittlauch
1 Bund Basilikum
1 Bund Petersilie
1 Stange Lauch
1 Bund Möhren

1.08.2013
1 Salat
1 Topf Basilikum
1 Bund Möhren
2 St. Paprika
1 Gurke
0,58 kg Stangenbohnen
1 Bund Schnittlauch
0,3 kg Tomaten.

6.8.2013
90g Petersilie
320g Bohnen
750g Zucchini
1kg Kartoffeln Anuschka, festkochend
1 Gurke
750g Tomaten
570 g Mangold
1 Stange Lauch.


22.07.2013
1 Salat
1 Bund Petersilie
1 Bund Schnittlauch
2 St. Zwiebeln
1 kg Kartoffeln Christa, vorwiegend festkochend
1 Gurke und
350 g Tomaten.

27.02.2014
500g Topinambur ( das allseits beliebte)
500 g Pastinaken
1 kg Möhren
500 g Rote Bete
130 g Postelein
4 Stangen Lauch.

7.03.2014
1 kg Kartoffeln
1 kg Möhren
4 Zwiebeln
900g Grünkohl
100g Postelein

14.3.2014
4 Zwiebeln
1 Sellerie
500g Rote Bete
500 g Kartoffeln Granola, vorwiegend festkochend
500 g Möhren
150 g Postelein
50 g Rucola.

Neue Saison 2014/15

Neue Vereinbarungen unter Dach und Fach,

das war mal wieder ein Erlebnis, zuerst die Informationsveranstaltung, auf der sich ca. 20 Interessenten ein Bild von unserer SoLaWi machen konnten. Und dann anschließend die große Hauptversammlung mit ca. 70 Teilnehmern. Das war eine quirlige, lebendige Versammlung von Menschen die teilhaben wollen an der guten Idee "Sich die Ernte teilen".  Nach der Offenlegung der Betriebskosten des Gärtnerhofes durch Kerstin Krämer boten wir in einem anonymen Bieterverfahren, mit welchen finanziellen Anteil wir an der Solawi teilnehmen möchten. Jeder konnte, entsprechend seinen Möglichkeiten, einen Betrag für einen großen oder kleinen Anteil auf einen Zettel schreiben. Diese wurden dann ausgewertet und der Durchschnittswert ermittelt. Zum ersten Mal wurde der zu deckende Durchschnittswert, entsprechend der gezeichneten Anteile, deutlich überschritten. Diese soziale Komponente kommt dann unserer Gemeinschaft wieder zu gute.

Für die kommende Saison von April 2014 bis Ende März 2015 kann der Gärtnerhof insgesamt 120 Anteile von 175 möglichen Anteilen für die SoLaWi anbieten.  Es sind noch Anteile zu haben. Interessierte mögen bitte auf der Seite vom Gärtnerhof die Vereinbarungen runterladen, ausdrucken, unterschreiben und an Kerstin Krämer senden.

Falls Fragen offen sind, werden diese natürlich umgehend beantwortet.

Da ich jetzt die dritte Saison mitmache und mich immer wieder über das tolle Gemüse freue, kann ich jedem empfehlen, sich dieses Modell einmal anzusehen, besser noch es aufzuessen....

 

Wie funktioniert es?

Eine Saison läuft vom 1. April bis zum 31. März des kommenden Jahres.
Jeder, der für ein Jahr mitmachen möchte, verpflichtet sich durch eine schriftliche Vereinbarung gegenüber dem Gärtnerhof.
Vor Beginn einer neuen Saison gibt es eine Informationsveranstaltung, bei der sich Interessenten über den Hof, das Prinzip, die Anbaumethoden  und die Gemeinschaft eingehend ein Bild machen können. Alle, die sich entschließen, für ein Jahr mitzumachen, können anschließend nach der Informationsveranstaltung beim Bieterverfahren mitmachen. Sinn des Bieterverfahrens ist es, anonym den Bedarf an Anteilen und die finanziellen Möglichkeiten abzustimen. Wer gut betucht ist, kann mehr geben, wer nicht über ein ausreichendes Einkommen verfügt, gibt weniger. Wichtig ist am Schluss, dass die Kosten des Gärtners gedeckt sind. Zuvor legen unsere Gärtner die Kostenstruktur des Betriebes in Form einer Vollkostenrechnung offen. Darin sind neben Materialkosten für Saatgut, Jungpflanzen, Biodünger usw. und  Energiekosten auch alle Sozialkosten wie Lohn, Kranken- und Sozialversicherung enthalten. Aus allen Kosten wird der jährliche Finanzbedarf ermittelt und dieser dem Wert der zu erwartenden Erträgen gegenübergestellt.
Zur Zeit kann unser Hof 170 große Anteile erwirtschaften. Davon werden 120 Anteile für die solidarische Landwirtschaft bereitgestellt, die restlichen Anteile vermarktet der Hof in Bioläden und auf dem Wochenmarkt in Göttingen.
Ein großer Anteil wurde für diese Saison mit 60 € monatlich ermittelt, ein kleiner Anteil die Hälfte. Ein großer Anteil versorgt ca 2-3 Personen mit frischem Gemüse. Den eigenen Bedarf an Anteilen kann sich jeder Mitgärtner anhand der vergangenen Lieferlisten selbst ermitteln, der kann natürlich individuell verschieden sein.
Angeliefert wird das Gemüse 1-2 mal wöchentlich in 5 Abholstellen in Göttingen. Am Tag vor der Anlieferung erhalten wir eine Email von Kerstin, was es am nächsten Tag Gutes gibt. Zu Beginn der Saison bis etwa Mai wird einmal angeliefert, ebenso im Spätherbst ab November. Die Anliefertermine in der Hauptsaison sind Dienstags und Freitags, jeweils vormittags bis ca. 10 Uhr. Die größte Abholstelle ist der Waschbärladen zentral in der Kurze-Geismar-Straße 5. Dort kann während der Öffnungszeiten abgeholt werden. Diese sind werktags vo 9.30 - 19 Uhr, Samstags von 9.30 - 14 Uhr. Die andere große Abholstelle ist das Naturfreundehaus "Auf dem Hagen" in der Naturfreundestraße 1. Es macht Freude, das Gemüse selbst aus den Lieferkisten zusammenzustellen.
Wenn jemand im Rosdorfer Weg, am Niklausberger Weg oder in Geismar in der Kerllsgasse abholen möchte, sollte das vorher geklärt werden, ob dort noch Kapaziät vorhanden ist. Falls ja, erhaltet ihr einen Schlüssel und könnt dann jederzeit abholen. Natürlich gibt es auch hier Hausordnungen, die im internen Forum auf dieser Seite stehen. Am besten ist es natürlich, das frische Gemüse direkt am Liefertag abzuholen..
In den Abholräumen stehen Regale mit den Gemüsekisten, ein Tisch mit einer Waage, die Lieferlisten mit den Mengen für  einen großen und einen kleinen Anteil und die Abhakliste, wer schon da war. Wer ein bestimmtes Gemüse nicht mag, oder es einfach zuviel ist, kann es in eine Tauschkiste legen, aus der sich dann jeder frei bedienen kann. Eine Kladde ermöglicht einen Informationsaustausch zwischen den Mitgärtnern und auch dem Gärtnerhof.
Es hat sich gerade am Anfang einer Saison als sinnvoll erwiesen, sich bei einem Abholertreffen gegenseitig kennenzulernen und Fragen, Wünsche und sonstige gemeinsame Aktivitäten zu besprechen und zu planen. Jede Aktivität sollte sich bei Bedarf aus der Gruppe entwickeln, da gibt es keine Vorgaben oder Macher, wir machen es..
Eine weitere Kommunikationsform ist der Emailverteiler. Vorausgesetzt der einzelne Mitgärtner stimmt der Veröffentlichung seiner Mailadresse für die anderen Mitgärtner zu, kann es auch über diesen Weg gehen. Wir haben jedoch festgestellt, dass gerade im Konfliktfall, der kommt schon mal vor, die persönliche Kommunikation der beste Weg ist. Ping Pong Mailen kann hier sehr belastend werden. Dann gibt es noch diese, unsere Homepage der Mitgärtner. Wer sich hier registriert und als Mitgärtner zu erkennen gibt, erhält Zugang zum internen Forum. Dort können wir Fragen stellen, Vorschläge machen, Wissen oder Dinge tauschen, also zunächst einmal auf der virtuellen Seite kommunizieren. Ihr könnt auch eigene Blog-Einträge schreiben, andere kommentieren, eure Fotos löschen, falls ihr nicht mit der Veröffentlichung einverstanden seit und vieles mehr.
Wenn ihr es wollt...
Und dann sind da noch die vier Hofbesichtigungen, zu denen uns Kerstin und Andreas in der Saison einladen. Die sind immer sehr informativ und geben uns einen Einblick, wo und wie unser Gemüse wächst. Außerdem sind auch noch gemeinsame Einsätze, z.B beim Kraut jäten, oder bei der Ernte möglich. Wie wir es wollen und können. Schaut in den Blog und schreibt selbst etwas.
Ab April 2015 bieten uns Kerstin und Andreas jeweils am ersten Mittwoch des Monats, einen Mitmachtag an. Das intensiviert unsere Beziehung zum Garten und den natürlichen Prozessen, bevor uns das Gemüse dann ernährt.
 
Zum Schluß entschuldigt meine begrenzte Sicht auf die Dinge, zusammen mit euch macht es mehr Freude, denn zusammen wissen wir mehr und ändern unsere Welt, jeder für sich und alle zusammen.
 
Mit solidarischem, herzlichen Gruß
Werner
 
 

Anbauplan 2017

Dies ist der Anbauplan für 2017. Gegen Ende der Saison können wir den Anbauplan, natürlich in Absprache mit unserem Gärtner, mitbestimmen. Nicht alles ist anbaubar, da müssen wir Mitgärtner erst einmal verstehen lernen, was für das Gedeihen einer Gemüsepflanze so alles zu berücksichtigen ist. Aber Wünsche äußern geht immer, und wo es noch keine Erfahrungen gibt, da machen wir eben welche....


  anbau2017

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